26
Okt
2012

Die Leiche lebt noch!

Vielleicht kommen Sie gelegentlich zu dem zweifelhalften Vergnügen Ansprachen zu hören. Bei zwei Gelegenheiten komme ich immer durcheinander: Verabschiedungen und Beerdigungen.
Bei beiden Anlässen wird der ausführliche Lebensweg der 'Zielperson', seine herausragenden Eigenschaften, sein Wirken und Schaffen dargestellt und gewürdigt. Das einzige was den Unterschied ausmacht ist oftmals der Satzbeginn "Wir trauern heute um...." oder im anderen Falle "Wir verabschieden heute .....".Aber auch das ist fast dasselbe.
Kerniger hat es ein Kollege auf den Punkt gebracht: "Weisst Du, bei der Verabschiedung lebt die Leiche halt noch".

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Mein täglich Leben gib mir heute!

25
Okt
2012

Heute: Humor im Angebot

Ich habe schon in einem früheren Beitrag auf die herzerfrischende Werbung der Tourismus-Werbung Graubünden hingewiesen. (s.auch Linkisches - der Tendu in der rechten Navileiste). Was die Eidgenossen jetzt wieder geliefert haben, ist aber fast nicht mehr zu toppen. Das hätte ich den nüchternen Schweizern fast nicht zugetraut.
Kompliment Eidgenossen!

HIER GEHTS IN DIE SCHWEIZ

helden

Mein täglich Leben gib mir heute!

Nichts verstanden!

Ich habe das Prinzip noch nicht verstanden, bin aber sicher, dass ich aus ‚dem Netz‘ erklärende Schützenhilfe bekomme. Ich habe zwei wundervolle Kinder die zielstrebig ihren eigenen Weg gehen, um dann einmal auf eigenen Füßen zu stehen. Derweil pflege ich mit meiner ebenso wunderbaren Frau deren wundersame Mutter, weil sie – fast 90jährig – in Bett oder Rollstuhl der täglichen und nächtlichen Pflege bedarf. Nebenher zahle ich in eine gesetzliche Pflegekasse, von der ich hoffte, dass sie meine Beiträge nicht nur an die heute Pflegebdürftigen verteilt, sondern mir auch einen Anspruch für die Zukunft sichert. Statt dessen verweist sie lieber auf die zusätzliche private Vorsorge, wenn es um die Frage nach Leistungen für mich oder meine Frau im hoffentlich nicht eintretenden Pflegefall geht.
Im Grunde muss ich mir sogar Gedanken machen, wie ich später einmal meine Kinder vor einem finanziellen Zugriff schützen kann und meine Frau davor bewahre zum Sozialfall zu werden, falls sie nach meinem Ableben auf Pflegeleistungen angewiesen wäre. Das würde schwierig, da sie unter Verzicht auf eine eigene berufliche Laufbahn sich voll und ganz unseren Kindern und später der Pflege des dementen Vaters zuwandte und jetzt der Mutter widmet. Keine Beiträge – Kleine Rente und im Witwenfall nur meine kleine anteilige Rente.

Wie einfach haben es doch Herr und Frau Doppelverdiener, die auf das Luxusgut Kind verzichtet haben. Diejenigen, die gerne Kinder gehabt hätten und nicht konnten nehme ich ausdrücklich aus, trenne aber messerscharf zu denen, welche der Bequemlichkeit den Vorzug gaben. Stirbt also einer von beiden, dann hat der andere nach wie vor die volle eigene Rente und noch die Witwenrente des anderen. Und das ohne Beitragszahler in die Welt gesetzt zu haben. Sollten die beiden Fröhlichen ihre Knete in Saus und Braus verlebt haben, dann zahlen nicht etwa die Nachkommen für die Pflege – es sind ja keine da – sondern die restlichen Beitragszahler. Und das wären dann im Zweifel ich und Du und meine/unsere Kinder. Lustich - nich?

Eigentlich müsste es schon längst zu einem Aufstand der Jungen gekommen sein. Aber vielleicht hat es auch Methode, dass man die Spaßgeneration sich selbst überlässt. Dann stört wenigstens keiner beim Regieren.

Mein täglich Leben gib mir heute!

22
Okt
2012

Aus der Garage zum Weltkonzern

Eine gerne gehörte Geschichte: Angefangen hat es meist in einer Garage und endete als Erfolgsstory. Ganz gleich ob es sich um eine Musikgruppe oder um einen einsamen Tüftler handelte, die Garage ist immer der Urspung.
Nun bin ich gespannt, denn meine Haus- und Hofbäckerei hat sich aus dem Ladengeschäft in die Garage verkrümelt. Ich vermute, dass nicht nur die einfache Absicht dahintersteht, den Laden zu renovieren. Mitnichten! Dahinter steckt wahrscheinlich der Börsengang und die Eröffnung weltweiter Filialen. Ich sehe es schon vor mir in leuchtenden Lettern: "Möhringers Backwaren - worldwide knusprig". In 7 Tagen gehts los.

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Mein täglich Leben gib mir heute!

19
Okt
2012

Ragout von der wilden Sau

Es gibt wirklich genug Blogs übers Kochen. Nein, ich will hier keinen weiteren aufmachen. Aber mein ganz privates Wildsau-Rezept schenke ich Euch dennoch - postet mal wenn ihr es probiert habt:

1 kg Wildsau /Frischling oder Überläufer als Gulasch scharf anbraten und warmstellen.

Im Röstsatz kleingehacktes Gemüse anbraten (Zwiebel, Knoblauch, Möhren, Bleichsellerie, Petersilienwurzel, gute Menge Rosmarin)

Fleisch wieder drauf, Rotwein (Salice Salentino) dran und 30 min sanft (!!!!) schmoren, dann Brühe angiessen weitere 30 min simmern.

In einer separaten Pfanne:
100 g Pinienkerne ohne Fett anrösten
1 TL braunen Zucker zugeben
1 TL Kakaopulver (ungesüsst) dazugeben und laufend rühren!!!
100 Gramm in Grappa eingeweichte Rosinen (mind. 1 Tag vorher einweichen) mitsamt dem Grappa zugeben mit dunklem Balsamico ablöschen.

Direkt vor dem Servieren das Mus mit der Sau mischen und mit gehackter Blatt-Petersilie überstreuen.

Himmlisch ....mit Kartoffelgratin und dem Rest vom Salice.

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Mein täglich Leben gib mir heute!

18
Okt
2012

An ihren Worten sollst Du sie erkennen....

Es ist haarsträubend was in der Welt im Namen irgendeines Glaubens getan wird. Mit unserer europäischen Kirchengeschichte sollten wir da sehr vorsichtig sein.

Die Kirche hat auf ihrem Kreuzzug durch Europas Geschichte bis in die heutige Zeit Spuren der Verwüstung und eine Menge Leichen hinterlassen. Auf massiven Druck arbeitet sie jetzt die Scherben des massenweisen Kindesmißbrauchs in ihren eigenen Reihen auf.
Und auch wenn ich 'den Verein' schon verlassen habe, weil ich an eine irdische Massenheilung nicht mehr glaube, so möchte ich schreihen "Herr! Schmeiß Hirn vom Himmel" und triff bitte Elsa Laska mit ihrem unseligen Blogeintrag, die (im Jahr 2012) Menschen als Bestien bezeichnet. Wer Menschen als Bestien bezeichnet - gleich was sie getan haben - bei dem ist der nächste Schritt nicht weit...

Ich geh mir jetzt ein T-Shirt kaufen:
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Mein täglich Leben gib mir heute!

Mitten in die Krise

Dagobert Duck ist in der Wirtschaftskrise angekommen:

Zu essen gibt es nur noch schimmligen Käse
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und nur noch altes und trockenes Fleisch
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Zu trinken nur noch uralten Wein
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Beim Auto musste er sogar aufs Dach verzichten
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und baden kann er nur noch zu Hause
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Zu guter Letzt musste er sogar das Boot umtaufen
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Mein täglich Leben gib mir heute!

17
Okt
2012

BILD bildet...

Ich habe ehrlich gesagt noch niemand getroffen, der zugibt die BILD-Zeitung gekauft und gelesen zu haben. Dennoch schmückt sich die Postille mit Millionenauflagen. Aus meiner Sicht wäre es höchst verständlich die BILD und ihr Onlineportal für einen Bildungspreis vorzuschlagen, gibt sich das Blatt doch alle Mühe unverzichtbares Wissen unters Volk zu bringen.

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Oder hat es Sie etwas noch nie gereizt bei der Operation eines Magenbandes dabei zu sein? Mein Gott, was sind Sie heute wieder ignorant!

Mein täglich Leben gib mir heute!

12
Okt
2012

Synapsenfasching

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Heute ist Freitag. Dabei hab ich gar nicht frei, sondern Dienst. Dann wäre also heute Dienstag? Wenn dann aber am Tag nach Samstag keine Sonne scheint, dann ist das auch kein Sonntag. Und wenn der wegfällt, dann ist der Mittwoch nicht mehr der Mitte-Woche-Tag. Das gibt dann aber ein Donnerwetter am Mittwoch und eben nicht am Donners-tag. Und dann stellt sich mir nur noch die Frage warum ich Arbeitnehmer bin. Ich gebe doch meine Arbeit - demzufolge bin ich doch Arbeitgeber - oder? Und wo bin ich anschließend, wenn ich mich mal verschluckt habe? Fangen Sie mal an darüber nachzudenken.

Mein täglich Leben gib mir heute!

11
Okt
2012

Glückwunsch zu 111 Jahren

Sie wurde bereits am 8. Juni satte 111 Jahre alt. Die Centennial-Light-Bulb in einem Feuerwehrhaus in Amerika. Sie - das ist eine Glühbirne, die seit dieser Zeit ununterbrochen von der Decke leuchtet und ein wärmendes Licht verbreitet.

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Ich gratuliere "der großen alten Dame der Beleuchtungstechnik" zu dieser glanzvollen Leistung. In weit kürzerer Zeit habe ich bereits dutzende vermeintlich energiesparender Quecksilberleuchten in die Tonne treten müssen.

Mein täglich Leben gib mir heute!
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Mein täglich Leben gib mir heute

und es wird täglich besser

Kaum zu glauben

Nichts ist so absurd, dass es Gläubige nicht glaubten oder Beamte nicht täten. (Arno Schmidt)

Linkisches

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