6
Sep
2012

Hat es sich geändert?

"Wo Bücher sind da laß Dich nieder, böse Menschen lesen keine Bücher"
In dieser leicht abgeänderten Version eines bekannten Spruches pflegte mein 2006 verstorbener Vater auszudrücken, wie wichtig der Gebrauch guter Bücher ist.
Eines der wertvollsten Werke ist die Biographie über Henry Dunant, den wirklichen Gründer des Roten Kreuzes.
Hauptsitz des IKRK in Genf
Die Organisation hat damals schon bewiesen zu was sie fähig ist und hat ihren eigenen Gründervater ausmanövriert, so dass dieser über rund 10 Jahre in völliger Armut und abgeschieden von der Welt leben musste, während das von ihm gegründete "Komitee vom Internationalen Roten Kreuz" Dunants Süppchen kochte.
Hat sich der Verein geändert? Wir hoffen es.
Empfehlenswert ist auf jeden Fall das Buch von Eveline Hasler mit dem Titel "Der Zeitreisende. Die Visionen des Henry Dunant".

Mein täglich Leben gib mir heute!

4
Sep
2012

Das N in RTL...

Was für ein Gewinn ist es Kinder zu haben. Herr M, was mein Sohn ist, hatte wieder einen genialen Verbaleinwurf zu vermelden:
"Vadder: das N in RTL steht für Niveau".

Herrlich.....und in bin froh zugeben zu dürfen, dass ich mich nur noch recht selten auf den 'freien Kanälen' bewege. Aber ab und an reizt es mich zu sehen, was im Bildungs-TV geboten wird.
MannoMann...da kommen meine alten Urängste wieder hoch, wenn ich bedenke mit was der Mensch sich das Hirn zumüllt. Latürnich kann man nicht jeden Tag schwere Kost zu sich nehmen. Wenn aber keine Zeit mehr ist für Auslandsjournal, Weltspiegel oder wenigstens das Heute-Journal, dafür aber Stund um Stund irgendwelche Müttertäusche, Richterdokus oder sonstiger Ramsch eingesogen wird.....

lemmi

Probieren Sie es mal wieder mit einem Buch. Warum? Weil der Trend zum Zweitbuch anhält? Mitnichten! Rechts drüben hätte ich eine Empfehlung. Und wenn nichts Passendes dabei ist, dann fragen Sie doch mal Ihren Buchhändler.

Mein täglich Leben gib mir heute!

2
Sep
2012

Hommage an die Sozialstationen

Sozialstationen sind Entsorgungsbetriebe. Was auf den ersten Blick frech und falsch klingt ist bei sorgfältiger Analyse gar nicht so weit weg von der Wirklichkeit.
Jeder der einen Angehörigen zu pflegen hat, der weiß um die große Hilfe der Sozialstationen. Die Heerschar pflegender Hände, die täglich zu den verschiedensten Tageszeiten durch die Dörfer zieht und die Pflegebedürftigen (Windel um Windel) wickelt, pflegt, badet und kämmt.
Das ist nicht nur eine große Entlastung für die ganztägig eingespannten Angehörigen, sondern auch eine Ent-Sorgung. Als Pflegender ist man der Sorge enthoben - wenigstens ein- oder zweimal täglich. Danke ihr helfenden Hände.

sozstatlogo

Mein täglich Leben gib mir heute

31
Aug
2012

Danke Schweiz - wirklich D A N K E

So schön kann Werbung sein. Danke Schweiz!
Wer sich heute Werbung 'antut' der verzweifelt oft an der geballten Langeweile und Dappigkeit so mancher gedruckter oder verfilmter Selbstzurschaustellung. Wie angenehm ist dagegen das Unvermeidbare, wenn man wenigstens noch lachen kann.

Mein Favorit ist der hier:
der Tendu...


Aber die Graubündener waren noch viel fleißiger:
Alle Spots

Mein täglich Leben gib mir heute!

29
Aug
2012

Alles Gute zum Geburtstag

Es ist wieder an der Zeit Positives zu vermelden.
Heute hat unsere Tochter, Frollein A, Geburtstag. Alles Gute Kleine! Bleib wie Du bist - genau so und keinen Deut anders.

Die Klappe hat sie von mir und die Sanftmut von der Mutter. Einen knuffigen Freund hat sie sich auch schon gesucht und wenn die beiden Walzer oder Rumba tanzend über das Parkett rauschen, dann ist das elterliche Glück perfekt. Und damit ist eigentlich alles Wichtige gesagt.

lene

Heute wird sie 17 und ist mit mir und Frau E. in der Bretagne. Daher kann sie das hier nicht lesen und sich darüber aufregen, dass sie nun doch Einzug in meinen Blog hält. Die Rechte am eigenen Bild sind ja gottseidank gewahrt geblieben.

Allfällige Glückwünsche bitte über die Adresse ihres Mail-Maklers: meinsschoenerleben@web.de

Mein täglich Leben gib mir heute!

28
Aug
2012

Die Geschichte lebt

Wie schnell die Zeit vergeht. Gerade bin ich in Urlaub am Atlantik und erinnere mich 2 1/2 Jahre zurück. Damals tobte an Pfingsten ein Orkan über die Atlantikküste und zerstörte ganze Siedlungen die damals auf Regierungsgeheiß (L' État c'est moi) aufgegeben werden mussten.
Dabei kamen - quasi als Kolateralschaden - auch völlig unzerstörte Häuser unter die Walze. Die Inhaber drohten damals dem noch amtierenden Monsieur le Président Sarkozy mit Lynchjustiz.

Sarko2

Ob der Plakateur und Strickinhaber wohl ahnte, dass in 2012 zumindest das politische Ende von Monsieur le Président naht.

Mein täglich Leben gib mir heute!

27
Aug
2012

Korrekturbedarf

Mein täglich Leben benötigt unbedingt auch meine tägliche Zeitung. Hier im Badischen ist das meist die Badische-Zeitung. Vielleicht auch mangels echter Alternativen. Man kann natürlich auch die Neue-Züricher-Zeitung lesen, was im Hinblick auf die gute Kommentierung der deutschen Innenpolitik sicher eine überlegenswerte Alternative ist. Allerdings fehlte dann das Lokalkolorit und ich wüsste dann nicht wieviele Mitglieder der "Gesangverein Halbe Lunge" für 102 Jahre Mitgliedschaft geehrt hat. Und ich wüsste auch nicht wem ich gratulieren darf oder kondolieren muss.

bz

Ein spürbarer und wenig hübscher Mangel der BZ ist allerdings die Fülle an Schreibfehlern. Manche wären mit einem Rechtschreibprogramm durchaus zu entdecken gewesen. Andere wieder nicht, denn die fände man nur bei aufmerksamem Korrekturlesen.
Neulich beispielsweise berichtete die Papierausgabe über den Christopher-Street-Day und titulierte ihn als "Das Fest der Lesben und Schulen". Das kleine w ist heute noch alleine und wartet, darauf aus dem Buchstabenparadies abgeholt zu werden.

Der Knüller daran ist, dass genau dieser Schreibfehler häufig auftritt, wie der Google-Eintrag beweist. Vielleicht liegts daran, dass man eher von Schulen als von Schwulen schreibt. Noch interessanter ist, wer sich diesen Fehler alles leistet. Vom Landesverband der Lesben&Schwulen bis zur Stadt Berlin (Behindertenbeauftragte) und den GRÜNEN in Hessen ist alles vertreten.

Andere Sätze in der BZ sind komplett entstellt und auch mit Fantasie nicht mehr zusammenzubasteln. Mit meinem Vorschlag an die Geschäftsleitung der BZ, mir für jeden gefundenen Fehler einige Cent der Abonnementgebühren rückzuerstatten, erntete ich einen geharnischten Brief aus der oberen Etage der Druckerkolonne. Eigentlich schade, denn das hätte die Lesbarkeit sicher befördert.

Schickt mir doch einfach die schönsten Freibschehler an meinschoenerleben@web.de

Mein täglich Leben gib mir heute!

26
Aug
2012

Norbert Blüm hatte Recht

"Die Renten sind sischä..." intonierte Norbert Blüm zu seiner Zeit als Minister in seinem ihm eigenen Idiom.

Hättet Ihr mal alle besser hingehört. Ich stand in der ersten Reihe und bekam auch den Rest mit. bluem1Denn nach dem ersten Teil des Satzes brachen alle von Schwarz bis Gelb in frenetischen Jubel aus und überhörten, dass Norbert Blüm mit dem zweiten Teil des Satzes fortfuhr ".....langfrisdisch nischt meehr finanzierbar."

Und so wurde wieder einmal nur die halbe Wahrheit unter die Menschen gebracht. Das habt ihr jetzt davon.

Und wer an die Beteuerungen glaubt, dass er als heute 40jähriger später von seiner ersparten Rente leben kann, dem sei gesagt "Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein entgegenkommender Zug sein"

Mein täglich Leben gib mir heute!
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Mein täglich Leben gib mir heute

und es wird täglich besser

Kaum zu glauben

Nichts ist so absurd, dass es Gläubige nicht glaubten oder Beamte nicht täten. (Arno Schmidt)

Linkisches

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