24
Aug
2012

Ringsheim, Ringsheim über allem....

So manchesmal komme ich aus dem Staunen nicht heraus. Da glaubte ich bisher das Rheintal sein eine recht flache und ebene Angelegenheit. Mitnichten!
Und wer wüsste das nicht besser als die allwissende Communitiy von WIKIPEDIA, die ihre Fleischwerdung im Internet vollzogen hat.

Wer dort unter den gängigen Ortsnamen der Metropolen des Rheintals sucht der findet in Herbolzheim eine Höhenangabe von 177 Metern und in Kippenheim von 170 Metern. Ausser dem Mahlberger Buck als kleine Erhebung kann das als stimmig erachtet werden. Wer jedoch jetzt nach RINGSHEIM sucht, der stellt fest, dass Ringsheim einfach die Spitze ist: 225 Meter über NN und damit fast 50 Meter höher als der niedere Rest des Tales.
Ringsheim
Und so rufe ich den Reisenden zu: Sie sind in Ringsheim willkommen! Besuchen Sie den Höhepunkt des Rheintales und seine schmucken Gassen und Winkel. Sie werden staunen!

Chapeau Herr Bürgermeister. Wie er das wohl geschafft hat?

Mein täglich Leben gib mir heute!

23
Aug
2012

Halloween kommt aus Österreich

Vor kurzem fiel mir ein interessanter Artikel aus dem Wiener Boten vom 23. Oktober 1949 in die Finger. Der Journalist berichtete von einer Werbeaktion - heute würde man es Marketing nennen - der Österreichischen Tourismusbehörde. Dort plagte man sich mit dem Gedanken den Tourismus der Nachkriegszeit anzukurbeln. Wintersport in Österreich, das geht alleine, auch der Sommer läuft in Österreich ganz gut. Aber der Herbst war ein Problem.

Die Agentur analysierte die möglichen Zielgruppen. Amerika! Dort war Geld vorhanden, aber auch eine ausgepägte Reisefreude und das Interesse am alten Kontinent. Doch - wie werben in Amerika? Was ist für Österreich kennzeichnend? Die Antworten waren rasch gefunden: Strohballen, Vogelscheuche und Kürbisse als Sinnbild für ein ländlich-romantisches Alpenland. Die Werbekampagne in Amerikas Großstädten sollte aber auch nicht viel kosten.

Kurzerhand entschied man sich mit dem beginnenden Oktober in den Metropolen der USA an den grossen, stark frequentierten Kreuzungen jeweils 3 Strohballen, eine Vogelscheuche und mehrere Kürbisse auf den Gehsteigen zu drapieren.

Das Werbeplakat welches für den Urlaub in Österreich werben sollte trug in der ersten Version den Slogan "Hello Austria", was den Werbern jedoch zu sperrig klang. Auch die Variante "Hello Vienna" war ihnen zu anbiedernd englischsprachig, wollte man doch das Eigene bewahren. So entschied man sich für die sprachlich zwar falsche aber einpägsamere Version des "Hello Wien!"

Hello-Wien
Gut sah es aus und verfehlte die einladende Wirkung nicht. Denn schon in den ersten Nächten nach der Aufstellung machten sich junge Stadtbewohner an der Dekoration zu schaffen, verkleideten sich mit den Lumpen der Vogelscheuche, höhlten die Kürbisse aus, schnitzten ihnen schaurige Fratzen und setzten Lichter in die ausgehöhlten Kürbisse hinein. In dieser Kostümierung und mit den Kürbissen geisterten sie durch die Städte und prägten damit unbewusst eine neue Tradition.

Von Interessierten befragt, was sie da tun, meinten Sie, in Anlehnung an das mitgeführte Werbeplakat: "We do Hello Wien". Und so wurde aus dem herbstlichen Spuk 'Hello Wien' das spätere Halloween.

Mein täglich Leben gibt mir heute!

22
Aug
2012

Geschenkt

Heute schenke ich Euch einen Euro. Und zwar einen total stabilen, inflationssicheren und nichtausgebbaren Euro.

Oiro

Und so gehts:
1. Ausdrucken
2. Ausschneiden
3. Auf die eigene Stirn kleben

Jetzt sieht jeder, daß ihr Geld habt ohne dass ihr es ausgeben müsst. Merkt Euch: Wahrer Reichtum beginnt im (am) Kopf!

Mein täglich Leben gib mir heute!

21
Aug
2012

Uovo strappazata

Ich bin bekennder Gernekocher. Das hat nichts zu tun mit Molekularküche, Nouvelle Cuisine oder exorbitant seltenen Zutaten für die man Tagesreisen unternehmen muss.
In die Pfanne und den Topf kommt das was im Garten wächst und grade quer kommt. Und wenn es mal schnell gehen muss, dann schmeckt auch ein leckeres saftiges Rührei mit ein paar Schnittlauchröllchen garniert. Das Leben ist einfach.

ruehrei

Dass diese Freude am Kochen nicht von jedem geteilt wird ist nicht schlimm sondern normal. Dass sich mancher Zeitgenosse daher auch halbfertiger Zutaten bedient, das sei abgesegnet. Wer macht heute schon sein Sauerkraut noch selbst? Aber was mir ein lieber Freund aus dem Supermarkt mitbrachte - zum Glück nur als Foto - das ist schon heiter.
Und morgen gibts wahrscheinlich fertig gekochtes Teewasser im Tetrapak. Muss nur warmgemacht werden ;-))) Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Mein täglich Leben gib mir Heute!

20
Aug
2012

Trost und Hilfe für den Triberger OB

Niemand ist wirklich alleine. Schon gar nicht das Oberhaupt der Triberger. Gestern noch stand er hier in "Mein täglich Leben gib mir heute" in der Schusslinie wegen der Einführung von Männerparkpätzen und der mehr als putzigen Begründung hierfür.

Heute schon bloggt ein Teilnehmer im WWW, dass es tatsächlich noch besser geht. Diesmal allerdings nicht mit dem zwinkernden Auge eines Ortsoberhauptes, sondern mit der kanllharten Wirklichkeit der Autobahnmeisterei. Getreu dem Motto "Hier sind die Chauvies zuhause" hat man dieses Schild in aller Zweideutigkeit platziert:

frauenparken

Ich für meinen Teil konnte herzlich darüber lachen!
Vielen Dank an Martin für die Zusendung des herrlichen Schnappschusses von der Autobahnraststätte Bruchsal-West an der A5.

Wenn ihr was Nettes findet, schickts mir einfach an meintaeglichleben@web.de.

Mein täglich Leben gib mir heute!

19
Aug
2012

Männerparkplätze

Ich staune und bewundere unsere Kommunalpolitiker und Wahlbeamten. Seit es die Hochschule für öffentliche Verwaltung im badischen Grenzstädtchen Kehl gibt, durch deren Mühlen fast alle Sprengelvorsitzenden geschleust und gespült werden, sprießen aus den Amtsstuben immer wieder kleine Blüten die uns den Alltag etwas bunter machen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Doch gegen die Triberger (Schwarzwald) sind die Kölner Stadtbediensteten Waisenknaben. Letztere hatten mitten im Sommerloch versucht, den Ladenbesitzern eine neue kommunale Abgabe abzupressen, falls deren Kundschaft wartenderweise den Gehweg benutzt.

bild

Doch zurück zu Triberg. Dort gibt es seit Kurzem Männerparkplätze! Man höre und staune. Und das in einer Zeit in der die Flut der Witze über Frauenparkplätze noch nicht abgeebbt ist. Besonders gelungen ist die Begründung des Ortsoberen: "... In die Männerparkbuchten muss man schräg einfahren und aufpassen dass man nicht an den Begrenzungsstein schrammt. Die Parkplätze sind ein Reiz für jeden ambitionierten Autofahrer. Aber Männer sind solchen Herausforderungen ja in der Regel ein bisschen besser gewachsen als Frauen."

Schöner kann man es nicht sagen! Hier kam die Klatsche von ganz hinten durch die Brust und mitten ins Gesicht. Ladies - wehrt Euch gleich oder lacht einfach darüber.

Vielleicht ist der Triberger Bürgermeister Gallus Strobel auch gar nicht an der Verwaltungs-FH in Kehl gewesen, denn sonst wäre er rethorisch weichgespült und dieser Lapsus wäre ihm dann eben nicht passiert.
Für alle die noch Bürgermeister werden möchten ist es noch nicht zu spät, denn im Oktober findet an der Hochschule für öffentliche Verwaltung ein Seminar mit dem Titel "Traumjob Bürgermeister" statt. Mit praktischen Übungen, wie man sich auf glattem Parkett traumwandlerisch sicher bewegen kann.

Klicken Sie hier auf INTERVIEW um den vollständigen Artikel aus der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, lesen zu können.


Mein täglich Leben gib mir heute!

18
Aug
2012

Mein Sohn - Herr M. - hat gemeint....

Heute fuhr ich mit meinem Sohn (21) einkaufenderweise durch die badische Serengeti zwischen Lahr und Emmendingen. Sehr vorsichtig und zaghaft kommentierte er den Zappenduster-Blog mit der Anregung "Vadder, du musch au was Positives schreibe - sonscht gibt des e Mecker-blog, und do drvu gibts scho gnug". Muss ich übersetzen? ....schreib was Positives Alter!

Also, man soll auf zumindest dann und wann auf die Kinder hören. Achtung hier kommt die frohe Botschaft:
1.) Haben wir dieses Wochendende endlich den Sommer, den wir bisher so vermisst hatten.
2.) Befinden wir uns mitten in den Ferien und der eine oder andere darf noch wegfahren
3.) Kann man es sich auch daheim mit einfachen Mitteln schön machen.

bellaitalia

Mein täglich Leben gib mir heute!

Go, tell it on the maunten !?

Ich bin zugegebenermaßen etwas sensibel, wenn es um den Gebrauch unserer Sprache geht. Natürlich verwende auch ich dann und wann Anglizismen und bediene mich fleißig sprachlicher Anleihen aus unserem Nachbarland Frankreich. Pas de problème! Jedoch sollte der Verwender stets darauf achten, daß die Schnitzer nicht allzu peinlich werden.

Mein täglich Leben gib mir heute!anzeige1

17
Aug
2012

Diskriminierung oder nur ein Schreibfehler?

schild Wer durch das badische Städtchen Lahr fährt, der kommt auf der Bundesstrasse 3 an einer Waschanlage vorbei. Dort kämpft tapfer eine Imbissbude um Aufmerksamkeit. Clever betont man, daß eine typisch deutsche Küche angeboten wird.
Die Beschreibung auf dem Werbeschild besagt etwas anderes. So ist das halt mit der Groß- und Kleinschreibung.
Was passiert denn eigentlich, wenn ich hier esse und neben mir steht ein Gast aus Frankreich, Russland oder sonst woher? Bekomme ich dann mein Geld zurück?

Mein täglich Leben gib mir heute!
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Mein täglich Leben gib mir heute

und es wird täglich besser

Kaum zu glauben

Nichts ist so absurd, dass es Gläubige nicht glaubten oder Beamte nicht täten. (Arno Schmidt)

Linkisches

Hier gibts was auf die Ohren:

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