15
Jan
2013

Verpasst!

Aus, vorbei, zu spät! Sie haben es verpasst: Die Ringsheimer Weihnachtskrippe in der Dorfkirche (Danke an Markus für das Video). Sie ist legendär und sogar das Südwestfernsehen hat schon darüber berichtet. Alljährlich wird sie in der Dorfkirche aufgebaut und nimmt einen Gutteil des Chorraumes ein. Stück für Stück wird sie erweitert, bis zu Dreikönig auch die Mohren endlich in die Kirche dürfen. In manchen Details wirkt sie ein wenig kitschig, wenn beispielsweise Märchenfiguren ihren Auftritt haben oder ein ausgestopfter Igel etwas deplatziert in der Szenerie auftaucht.

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Für ein paar Cent wird die Bühne hell und die Figuren beginnen sich zu bewegen. Holz wird gespalten und gesägt - das Wasser fließt durch ein künstlich angelegtes Rinnsal zu Tal.

Interessant, und den meisten Einheimischen bekannt ist, dass viele der geschnitzten Figuren bekannte Gesichter tragen. So ist in einer Figur der frühere Messmer der Dorfkirche, in einem anderen das Gesicht des ehemaligen Bischoffs zu erkennen. Alles in allem ein durchaus sehenswertes Ziel für einen Ausflug in der knallgrauen Zeit um Weihnachten.

Und wer hinterher einmal richtig gut essen gehen möchte, der reserviert in der Heckenrose! Ich durfte am Wochenende dort herausragend gut speisen (4-Gang Trüffelmenü für absolut guten Preis). Der Service war erfrischend aufmerksam und dabei auch unkompliziert. Das Haus hat seinen BIB-Gourmands des Michelin zu Recht.

Mein täglich Leben gib mir heute!

11
Jan
2013

Lust an der Demontage?

Es hat schon ein wenig mit Lust an der Demontage zu tun, was in unserer politischen Landschaft stattfindet. Der Weg zum Stammtisch ist da manchmal nicht weit. Insofern möchte ich parteilos und überkonfessionell die Äusserungens "DES KANDIDATEN" Peer Steinbrück vorurteilsfrei bewerten.

Hat doch der Mann eine Äusserung dahingehend getan, daß mancher/viele Sparkassenvorstände mehr verdienen als unser Kanzler/Kanzlerin. Man könnte ihm jetzt einfach und rasch unterstellen, dass er für den Fall der Wahl schon mal die Gehaltsfront klären möchte. Das wäre zu kurz gesprungen!

Mit ein wenig Mühe und geringem denkerischen Aufwand könnte man genauso vermuten, dass er auf die Überbezahlung vieler Wirtschaftsfunktionäre hinweisen möchte. In diesen Kontext passt gut die Meldung, dass der ausscheidende Geschäftsführer der Flughafengesellschaft Berlin eine Abfindung in Höhe von 1,8 Mio Euro bekommen soll.

foto16

Man kann Steinbrücks Äusserungen daher aus zwei Perspektiven sehen.

Mein täglich Leben gib mir heute!

3
Jan
2013

In Ringsheim ist die Sau los

Wer nimmt schon immer und überall seine Kamera mit, nur um sie nach einem Spaziergang unverrichteter Dinge wieder zu verstauen. Gestern hat es sich gelohnt. Nachdem wir ein Rudel Rehe auf den Elzwiesen beobachten konnten, entdeckten wir in den Ackerfurchen eines Spargelfeldes ein paar Wildsauen.

sau1

Bis dann alle aus dem Spargelkraut waren, kreuzte eine 25köpfige Rotte Wildschweine unseren Weg. Ein wenig Ehrfurcht haben die mir und Frau D schon eingeflößt. Nur gut das Obelix nicht in der Nähe war.

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Mein täglich Leben gib mir heute!

2
Jan
2013

Weg vom Kochbuch

Das Lesen von Kochbücher, so habe ich für mich entdeckt, kann auch hinderlich sein. Oft versucht man genau das nachzukochen, was dort bebildert ist. Selten gelingt es wirklich identisch, denn die Starfotografen der Food-Industrie sind einfach geschickter.
Viel mehr Spass hingegen kann es bereiten sich zu überlegen, was man selbst möchte: Und plötzlich passen angebratene Gambas hervorragend zu grilliertem Parmaschinken über einer Kürbiscremesuppe mit Deko aus Kürbiskernöl

supp

Mein täglich Leben gib mir heute!

21
Dez
2012

Heute: Keine Apokalypse

Nein - heute gibt es keinen Weltuntergang, bitte kommen Sie morgen wieder.

hhh

Woher ich das weiß? Ganz einfach: Machen Sie mal die Türchen am Adventskalender für den 22., den 23. und den 24. Dezember auf. Und? Was sehen Sie? Die sind gefüllt! Ja glauben Sie denn die Schokoladenindustrie hätte tausende Kilo Schokolade umsonst hineingepackt, wenn doch nach dem 21.12. eh keine Sau mehr was essen kann? Sehen Sie! So einfach ist es in die Zukunft zu sehen!
Und - bitte - hören Sie auf diese Astrologiesendungen mit selbsternannten Hellsehern im Fernsehen anzuschauen. Die können nix. Hierfür habe ich allerdings handfeste Beweise. Wenn dort ein 'Patient' anruft, kommt die Frage "Wer ist bitte dran?". Ja wie dumm ist das denn? Dämliche Hellseher.

Und für alle, die vom Fürchten nicht genug bekommen können: Bitteschön hier gehts zum 30.Mai 2013.

Mein täglich Leben gib mir heute!

20
Dez
2012

Pfand statt Einweg

Es gibt doch immer wieder schöne Freibschehler. Ein guter Fundus ist die Badische Zeitung aus Freiburg. Heute vermeldet das Blatt, dass die Kirchzartener Pfadfinder vom Stamm Antoine de Saint-Exupéry ein Friedenslicht übergeben haben. Lustig daran ist, dass die BZ aus den Findern neuer Wege plötzlich Sammler von Pfandflaschen gemacht hat:

pfand1

Und wieder mal ein herzliches Vergelts Gott an die BZ, die für knuffige Verdreher bekannt ist. Latürnich bin auch ich nicht frehlerfei und wer meine Fehler im Text gefunden hat, der darf sie behalten.

Mein täglich Leben gib mir heute!

19
Dez
2012

Zu einfach!

Sehr oft höre ich den Satz "Wir schenken uns zu Weihnachten nichts mehr". Beide sind einverstanden, wurden sie doch der Last des ach so leidigen und anstrengenden Suchens enthoben. Nun komme ich etwas pastoral und behaupte, dass genau dieses Suchen der tiefere Sinn des Schenkens ist.

kkk

Die plagende Zeit des Überlegens "was macht ihr/ihm Freude?" bedeutet, sich mit dem anderen auseinanderzusetzen, sich mit seinem Empfinden zu beschäftigen und ihn zu erforschen. Das alles - dieses sich wieder annähern - das werfen wir mit einem Satz über Bord: Wir schenken uns nichts.

Mein täglich Leben gib mir heute!

18
Dez
2012

Jammern nach Besinnlichkeit

Heute morgen war mein Postkorb wieder voll - wie auch das ganze Internet - mit Jammerern, die sich beklagen, daß die Besinnlichkeit nicht eintreten will. Klar! Wenn man dauernd an jeder Ecke über das Ausbleiben der Inneren Einkehr klagt, kann partout keine Ruhe einkehren.

Entspannung

Man kann aber auch mal aufhören zu twittern, zu sms-en oder zu bloggen und die sofort freiwerdenden Minuten nutzen um N-I-C-H-T-S zu tun. Das geht und wirkt sofort. Aus dem Fenster schauen, oder die Augen schließen, oder den Barbara-Zweigen in der Vase beim Knospen zugucken. Und schon hat man 5, 10 oder 20 Minuten Besinnung gehabt. Ohne Ratgeberbücher, VHS-Kurse oder seitenweise Ratschläge aus dem WWW. Dieser Tipp ist kostenfrei und wird nicht wiederholt, denn ich werde mich jetzt öfter entschleunigen.

Mein täglich Leben gib mir heute!
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Mein täglich Leben gib mir heute

und es wird täglich besser

Kaum zu glauben

Nichts ist so absurd, dass es Gläubige nicht glaubten oder Beamte nicht täten. (Arno Schmidt)

Linkisches

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